Kosmetik/Körperpflege

Unser Beitrag zu Schönheit und Wohlbefinden
Hygiene und Schönheit gehören zu den fundamentalen Bedürfnissen der Menschen und sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Unsere Kosmetik- und Körperpflegeprodukte, die täglich von Millionen von Menschen weltweit verwendet werden, leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Der Erfolg unserer Kosmetik- und Körperpflegeprodukte beruht auf dem Anspruch, verbraucherrelevante Produkte mit hoher Wirksamkeit und Verträglichkeit anzubieten. Sicherheit und Leistung unserer Produkte werden dabei stets auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse nachgewiesen. Wir suchen kontinuierlich nach neuen und besseren Lösungen. Im Mittelpunkt unseres Innovationsprozesses steht ein immer besseres Verständnis der Bedürfnisse unserer Verbraucher aus unterschiedlichen Regionen. Indem wir innovative Ideen mit Beiträgen zu unseren Fokusfeldern verbinden, unterstützen wir auch den Trend zu umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensstilen.

Oberstes Gebot: Produkt- und Verbrauchersicherheit
Nur gut verträgliche und in der Anwendung sichere Kosmetikprodukte gewinnen auf Dauer das Vertrauen unserer Verbraucher. Deshalb legen wir bereits bei der Entwicklung unserer Produkte höchsten Wert auf gesundheitliche Verträglichkeit. Dabei berücksichtigen wir auch die Bedürfnisse von Allergikern und Menschen mit sensibler Haut. 2010 haben wir intensiv mit der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) und anderen externen Partnern zusammengearbeitet und weitere Produkte durch ECARF bewerten lassen. Mittlerweile sind alle Diadermine-Pflegeprodukte durch ECARF zertifiziert. Sie erfüllen damit höchste Ansprüche in Bezug auf Hautverträglichkeit, auch für Personen mit sensibler Haut oder Allergien.

Alle Kosmetikprodukte einschließlich der einzelnen Inhaltsstoffe durchlaufen ein umfangreiches Prüf- und Bewertungsprogramm, um ihre Verträglichkeit sicherzustellen. Zur Sicherheitsbewertung von Fertigprodukten führen wir seit Ende der 1980er Jahre keine Tierversuche mehr durch, sondern verwenden stattdessen die verfügbaren Daten und Erkenntnisse zu den eingesetzten Inhaltsstoffen. Viele Fragen zur Haut- oder Augenverträglichkeit einzelner Inhaltsstoffe oder der kosmetischen Produkte können mithilfe von In-vitro-Tests untersucht werden. Diese In-vitro-Tests wurden in den letzten Jahrzehnten in intensiver Zusammenarbeit von Henkel mit externen Partnern als Ersatzmethoden für Tierversuche entwickelt. Die auf Basis dieser Information prognostizierte gute Hautverträglichkeit wird vielfach in dermatologischen Studien an Probanden bestätigt.

Verantwortung beim Einsatz natürlicher und nachwachsender Rohstoffe
Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in unseren Rezepturen leisten wir einen Beitrag zur Schonung endlicher Ressourcen. Zum Beispiel ersetzen wir erdölbasierte Inhaltsstoffe durch pflanzenbasierte, wo immer dies ohne Beeinträchtigung der Produktqualität und der Produktleistung möglich und sinnvoll ist. Die Produktformulierungen unserer Seifen, Shampoos und Duschgele basieren mittlerweile zu mehr als zwei Dritteln auf nachwachsenden Rohstoffen. Dabei verpflichten wir uns, beim Einkauf nachwachsender Rohstoffe auch ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen. So achten wir auf die Herkunft sowie die Anbau- und Herstellungsbedingungen unserer Rohstoffe und ihrer Vorläuferprodukte. Dazu gehört auch unser Engagement beim „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO).

Ganzheitliche Verbesserung der Umweltbilanz
Unsere Produkte, die nach Gebrauch ins Abwasser gelangen, haben wir über viele Jahre hinsichtlich ihrer biologischen Abbaubarkeit optimiert. Bereits heute haben wir unser Ziel erreicht, den Anteil biologisch leicht abbaubarer Inhaltsstoffe in unseren Seifen, Shampoos und Duschgelen bis 2012 auf 80 Prozent zu erhöhen. Bei den waschaktiven Substanzen – den Tensiden – liegt der Wert der leicht biologisch abbaubaren Substanzen sogar bei über 90 Prozent. Der Anteil leicht biologisch abbaubarer Substanzen in unseren Produkten beträgt im Durchschnitt 82 Prozent. Um unsere Rezepturen hinsichtlich ihrer biologischen Abbaubarkeit weiter zu optimieren, haben wir unsere Rezepturen im Jahr 2010 neu formuliert. Die neuen Rezepturen setzen wir bereits in rund 70 Prozent der vermarkteten Shampoos, Duschgele, Flüssig- und Stückseifen ein, zum Beispiel in unserer Haarpflegemarke Schauma. Angesichts der bereits heute erreichten Fortschritte richten wir unsere Vorgaben in den nächsten Jahren auf die konsequente Ausweitung unserer Strategie aus.

Weitere wichtige Faktoren bei der Verbesserung der Umweltbilanz unserer Produkte sind Kohlendioxid-Emissionen und Verpackungsmaterial. Wir planen, bis 2012 exemplarisch für alle relevanten Produktkategorien einen „CO2-Fußabdruck“ zu ermitteln. Im Jahr 2010 haben wir für zwei weitere Produktkategorien den „CO2-Fußabdruck“ berechnet: für Zahncremes und Deodorant-/Anti-Transpirant-Produkte. Für uns erhöhen diese Berechnungen vor allem die Transparenz unserer Prozesse und zeigen konkrete Ansatzpunkte zur Emissionsminderung auf. Um unsere Produkte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsbilanz weiter zu verbessern, arbeiten wir auch mit unseren Kunden intensiv zusammen. In den USA unterstützt Henkel gemeinsam mit einigen Wettbewerbern beispielsweise den Handelspartner Walmart und Wissenschaftler des Global Institute of Sustainability der Arizona State University bei der Entwicklung eines Nachhaltigkeits-Index.

Um die Menge an Verpackungsabfällen bei unseren Verbrauchern zu reduzieren, arbeiten wir kontinuierlich daran, den Materialeinsatz unserer Produktverpackungen ohne Qualitäts- und Stabilitätseinbußen so weit wie möglich zu verringern. Dabei suchen wir weiterhin nach geeigneten biologisch abbaubaren Materialien, die unsere hohen Anforderungen an Verpackungen erfüllen.

Sichere Anwendung durch professionelle Beratung
Zu einer sicheren Produktanwendung gehört die umfassende Verbraucherberatung. Dafür steht in jedem Land, in dem unsere Produkte verkauft werden, eine Beratungshotline per Telefon, Brief und E-Mail zur Verfügung. Sie gibt kompetent und schnell verlässliche Auskünfte zu Produkteigenschaften oder Inhaltsstoffen. Europaweit gehen beispielweise pro Jahr rund 130.000 Kundenkontakte ein. Die Anfragen beziehen sich vor allem auf die Wirkung unserer Produkte sowie auf deren Anwendung.

Zur umfassenden Verbraucherberatung gehört auch die Verpflichtung, verantwortlich zu werben. Wir stellen sicher, dass unsere Werbeaussagen auf erwiesenen Eigenschaften der Produkte und wissenschaftlichen Daten zur Produktleistung basieren und dass die Information, die wir zur Verfügung stellen, leicht verständlich für unsere Verbraucher sind. Auch unsere professionellen Friseurkunden unterstützen wir mit Schulungen und Informationen zur sachgemäßen Anwendung unserer Produkte. Im Rahmen der internationalen Akademie Schwarzkopf (ASK) bieten wir ein berufliches Weiterbildungsprogramm zu Schnitttechniken, Modeberatung und Managementthemen für Friseure in 38 Ländern an. 2010 haben wir weltweit über 460.000 Friseure durch unsere Schwarzkopf-Akademien unterstützt.


Unsere Fokusfelder