02.04.2009, Wien

 

Henkel präsentiert Nachhaltigkeitsbilanz 2004-2008

 

Umweltparameter am Standort Wien positiv

53 Prozent weniger Wasser- als auch Energieverbrauch, 59 Prozent weniger Abwasser-volumen, ein Minus von 57 Prozent bei den Kohlendioxid-Emissionen sowie eine Reduktion von fast einem Fünftel bei der Abfallmenge – das sind die erfreulichen Einzelergebnisse am Henkel-Standort Wien für den Zeitraum der vergangenen fünf Jahre. Basis der Berechnung ist der Ressourceneinsatz für jeweils eine in Erdberg produzierte Tonne Wasch- und Reinigungsmittel.

So wurde etwa im abgelaufenen Jahr eine automatische Steuerung zur Grenzwertkontrolle des Abwassers in Betrieb genommen. Dipl.-Ing. Wolfgang Hlavacek, Leiter Ingenieurwesen der Henkel CEE: „Unter dem Motto ´Abfallvermeidung statt Abfallbehandlung´ arbeitet unser Team gerade an einem Projekt, dessen Ziel es ist, die in der Produktion anfallenden Abwässer weiter zu reduzieren und so gering wie möglich zu belasten.“ Noch in der ersten Jahreshälfte 2009 wird zudem im Dampfkesselbereich ein so genannter „Abgaswärmetauscher“ eingebaut, wodurch Emissionen gesenkt und Energieeinsparungen von rund 6,5 Prozent jährlich erreicht werden können.

Durch den Fokus auf die PET-Technologie lassen sich im Rahmen der Flüssigproduktion einerseits bis zu 15 Prozent Recyclingmaterial einsetzen. Andererseits wird Raum sparender, energieeffizienter produziert. In der Pulverproduktion wiederum kann durch die innovative Technik der Dampftrocknung anfallende Wärme zur Heizung sämtlicher Gebäude und der Rohstofftanks als auch zur Warmwassererzeugung sinnvoll weiterverwendet werden. Wolfgang Hlavacek: „Die überschüssige Wärmemenge speist Henkel in das Fernwärmenetz der Stadt Wien ein.“

Die über das Gesamtjahr 2008 gesehen gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise bestätigen Henkel darin, die konzernweiten Nachhaltigkeitsziele bis 2012 zur Einsparung von Wasser (-10 Prozent), Energie (-15 Prozent) und Abfall (-10 Prozent) konsequent weiterzuverfolgen. So belegt die aktuelle Nachhaltigkeitsbilanz 2004 bis 2008, dass das Unternehmen global beständig seine Umweltkennzahlen verbessert. Der Energieverbrauch sank um 11 Prozent, der Wasserverbrauch um 35 Prozent, das Abfallaufkommen um 30 Prozent, die Kohlendioxidemissionen um 6 Prozent. Gleichzeitig nahm die Zahl der Arbeitsunfälle um 63 Prozent ab. „Wir sind überzeugt, dass nachhaltiges Wirtschaften zur langfristigen Wertsteigerung unseres Unternehmens beiträgt. In Zeiten eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds ist es wichtiger denn je, nachhaltiges Wirtschaften als Chance zu begreifen“, so Kasper Rorsted, Vorsitzender des Vorstands von Henkel.

Umfassend berichtet Henkel über nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften sowie alle Rankings und Ratings im Internet unter www.henkel.de/nachhaltigkeit.