15.05.2009, Wien
Österreich-Marktsituation: Waschen/Putzen/Reinigen
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Optimismus trotz oder gerade in der Wirtschaftskrise
Laut Integral-Konsumentenstudie, für die österreichweit vor Kurzem 532 Frauen interviewt wurden, schätzen denn auch 55 Prozent der Befragten ihre finanzielle Situation unverändert bzw. zehn Prozent sogar besser als vergangenes Jahr ein. Was die Ausgaben für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel betrifft, so wollen 86 Prozent ihr bisheriges Einkaufsverhalten beibehalten. Nur zehn Prozent der Befragten geben zu Protokoll, dass sie künftig möglicherweise weniger für Produkte dieser Kategorie ausgeben werden.
Wenn gespart wird, so tun dies Konsumenten vor allem, indem sie entweder öfters in Aktion kaufen (80 Prozent) oder aber sie versuchen, Produkte ressourcenschonend(er) zu verwenden und Energie zu sparen. So sagt über die Hälfte der befragten Frauen (53 Prozent), die Wäsche bei niedrigeren Temperaturen waschen zu wollen, 59 Prozent wollen weniger Wasser, 74 Prozent weniger Strom und Gas im Haushalt einsetzen. „Wir bieten unseren Konsumenten deshalb einerseits attraktive Promotions, die das Preis-/Leistungsverhältnis klar und eindeutig kommunizieren. Auf der anderen Seite haben wir beispielsweise mit Persil Gold ein innovatives Produkt, das mithilft, den Energieverbrauch durch niedrige Waschtemperaturen zu senken“, zieht Martina Steinberger-Voracek die Schlussfolgerung aus den Umfrageergebnissen.
Der österreichische Markt für Waschen/Putzen/Reinigen – nach ACNielsen im Jahr 2008 253,3 Mio. Euro umsatzschwer – ist im ersten Quartal 2009 (bis Kalenderwoche 13) um 5,2 Prozent gewachsen. Während das Wachstum im Markenartikelbereich 4,7 Prozent betrug, lagen die Handelsmarken bei plus 8,2 Prozent. Sie sind damit – nach zwei Jahren im Minus – mit einem Anteil von insgesamt 14,3 Prozent wieder auf dem Niveau von 2006 angelangt. Mag. Martina Steinberger-Voracek: „Für uns ist es nun wichtig, die Kernkompetenzen unserer Marken herauszuarbeiten, unverändert hoch in Werbung zu investieren und dabei die für die Konsumenten relevanten Aussagen noch stärker in den Vordergrund zu rücken. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wünschen sich Verbraucher Stabilität, sie vertrauen in starke Marken. Daher heißt es zum Beispiel für unser Persil in der Markenkommunikation: Persil, da weiß man, was man hat.“