04.06.2009, Wien
Ausbildungsschwerpunkt „Karriere mit Lehre“
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Großer Erfolg für Henkel-Lehrlinge in Wien
„Für die Lehrlingsausbildung spricht, dass wir hausintern für betriebliche Erfordernisse spezifische Fachkräfte ausbilden können, die am Ende der Lehrzeit bereits über eine bis zu vier Jahre lange Berufspraxis verfügen und damit das Unternehmen sehr gut kennen. Darüber hinaus sind qualifizierte Facharbeiter – speziell in den Chemie- und Produktionsberufen – am Markt schwer zu finden“, erläutert Dr. Peter Truzla, Personalleiter Österreich der Henkel CEE. Während ihrer Lehrzeit werden die Lehrlinge intensiv begleitet: Zahlreiche Mitarbeiter unterstützen die jungen Henkelaner während ihrer Ausbildung und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Sonja Zguem ist in Tunesien aufgewachsen und hat dort in Literatur und Sprachen maturiert. Seit August lebt sie in Wien, wo ihre Mutter herstammt. Henkel hatte sie zuvor als Praktikantin kennen gelernt. Die Lehre schätzt Sonja Zguem „als ideale Basis für viele Jobs im Industriebereich“. Beim Redewettbewerb konnte sie im Übrigen zu ihrem selbst gewählten Thema „Leben zwischen zwei verschiedenen Kulturen“ überzeugen.
Tobias Unbehend hat im deutschen Ratingen ein Fachabitur im Bereich „Wirtschaft & Verwaltung“ abgelegt. Da der junge Mann danach keine passende Lehrstelle im Raum Essen fand, hat er sich in Wien bei Henkel als Industriekaufmann-Lehrling beworben. Nach dem Start im Einkauf ist Tobias Unbehend derzeit in der Spedition beschäftigt. An Henkel schätzt er die familiäre Atmosphäre und die abwechslungsreiche Arbeit.
Eine Lehre eröffnet bei Henkel jedenfalls Karrierechancen: So haben beispielsweise Kurt Naxera (Koordination Pulver-Produktionssteuerung CEE), Dietmar Salchenegger (Einkauf Verpackungen CEE), Sandra Banovits (Travel Management) oder Andreas Lenz (Sicherheitsbeauftragter) ihre Berufslaufbahn als Lehrlinge begonnen.
Bei der Einstellung der Lehrlinge legt Henkel besonderen Wert auf Selbständigkeit, Neugier und Interesse für den Beruf sowie die Bereitschaft und den Willen, „anpacken“ zu wollen. In Eignungstests werden vor allem die sprachlichen und mathematischen Fähigkeiten der Bewerber – letzteres speziell im kaufmännischen Bereich – unter die Lupe genommen. Darüber hinaus ist ein gewisses Maß an höflichen und freundlichen Umgangsformen Voraussetzung für eine Anstellung. Geeignete Kandidaten zu finden, werde allerdings sukzessive schwieriger: „Wir haben Mühe, unsere vorhandenen Lehrstellen mit qualifizierten Personen zu besetzen“, so Truzla. Der Henkel- Personalchef führt dies zum einen auf eine schlechter werdende Grundausbildung an den Pflichtschulen zurück. Zum anderen sei das familiäre Umfeld nicht selten schwierig, das dort vermittelte Allgemeinwissen lasse zu wünschen übrig.