08.10.2010, Düsseldorf

 

Ein lohnendes Investment

 

 
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25 Jahre Henkel-Vorzugsaktien

Für Erstzeichner der Henkel-Vorzugsaktie, die sich im Oktober 1985  an dem Unternehmen beteiligt haben, hat sich der Einsatz gelohnt: Der Wert der Vorzugsaktie hat sich seitdem mehr als verachtfacht. Berücksichtigt man zusätzlich die Dividendenzahlungen, so hat ein Anleger mit der Henkel-Vorzugsaktie seit 1985 eine jährliche Rendite von 10,4 Prozent verdient

Vor 25 Jahren, am 11. Oktober 1985, wurde die Henkel-Vorzugsaktie erstmals an der Börse gehandelt. Damit konnten sich zum ersten Mal auch familienfremde Anleger an dem Unternehmen beteiligen. Für den Gang an die Börse wurde die Form der Vorzugsaktie gewählt, die dem Inhaber zwar kein Stimmrecht in der Hauptversammlung gewährt, dafür aber eine höhere Dividende als für die stimmberechtigte Stammaktie verspricht. Die Stammaktien blieben zunächst in Familienhand.

„Henkel hat sich mit dem Börsengang für externe Anleger geöffnet und gleichzeitig den Charakter eines Familienunternehmens gewahrt. Wirtschaftlicher Erfolg und Familie – diese Werte gelten noch heute und sichern unseren langfristigen Erfolg“, so Henkel-Finanzchef Dr. Lothar Steinebach. Heute werden mehr als 50 Prozent der Stammaktien von Mitgliedern der Familien gehalten, die zu den Nachfahren des Unternehmensgründers Fritz Henkel gehören.

Vor 25 Jahren stand Henkel am Anfang seiner internationalen Expansion. Der Börsengang sollte dem Unternehmen eine stärkere finanzielle Basis und mehr Spielraum für Akquisitionen verschaffen. Viele Anleger waren von dem Erfolg überzeugt und dementsprechend groß war das Interesse an den neuen Aktien. So lag die Erstnotiz mit 390 DM deutlich über dem Zeichnungspreis von 285 DM. Gleichzeitig war der Börsengang von Henkel damals die bis dahin größte Neuemission von Vorzugsaktien an den deutschen Börsen.

Wenngleich eine Henkel-Vorzugsaktie an den Börsen heute für rund 40 Euro gehandelt wird, hat sich der Einsatz gelohnt. Denn die heutige Henkel-Aktie ist mit der von 1985 nicht mehr vergleichbar. Die Währungsumstellung auf den Euro und mehrere Aktien-Splits haben den Kurs optisch herabgesetzt.  Einer Vorzugsaktie von 1985 entsprechen 30 heutige Vorzugsaktien. Damit hat sich ihr Wert – alles in allem – seit 1985 von umgerechnet 4,86 Euro auf 39,40 Euro mehr als verachtfacht. Die Henkel-Vorzugsaktien befinden sich zu 100 Prozent im Streubesitz. Der überwiegende Anteil der rund 178 Millionen Aktien wird von institutionellen Anlegern gehalten, deren Anteilsbesitz international breit gestreut ist.

Seit dem Börsengang hat Henkel den besseren Zugang zum Kapitalmarkt für zahlreiche Akquisitionen genutzt und damit seine nationale und internationale Marktpräsenz stark ausgeweitet. Der Umsatz stieg von 4,7 Milliarden Euro im Jahr 1985 auf 13,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Vor 25 Jahren erzielte Henkel mehr als zwei Drittel des Umsatzes außerhalb Deutschlands, heute sind es schon über 85 Prozent. Damit ist Henkel eines der am stärksten international ausgerichteten Unternehmen in Deutschland.