03.01.2005, Wien

 

 
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Ausstellung des Henkel CEE Art.Award. Gewinners 2003 in Hainburg

Die Werke des Litauen Vidmantas Ilciukas, Gewinner des Henkel CEE Art.Award. 2003, sind seit dem 1. Jänner in Hainburg an der Donau zu sehen. Das Wiener Tor dient dabei als Präsentationsplattform einer seiner Arbeiten, weitere Werke werden in einer Galerie am Hauptplatz ausgestellt. Der Kunstpreis der Henkel Central Eastern Europe (CEE) für mittel- und osteuropäische KünstlerInnen wurde 2003 in der Kategorie "Fotografie" an Vidmantas Ilciukas für die außerordentlich komplexe visuelle Qualität seiner Arbeiten verliehen.
Das größte mittelalterliche Stadttor Europas, das Wienertor in Hainburg an der Donau, wird saniert. Um die Finanzierung der Renovierungsarbeiten sicher zu stellen, werden die durch die Einrüstung entstehenden Flächen sinnvoll genutzt. Im monatlichen Wechsel werden so Werke von KünstlerInnen aus den neuen EU-Ländern in Form eines Bildes auf je einer Seite des Wienertores präsentiert. Zeitgleich finden Ausstellungen der KünstlerInnen in der "Galerie am Hauptplatz" in Hainburg statt.
Der in Litauen lebende Künstler Vidmantas Ilciukas erhielt für seine außerordentlichen Fotografien den Henkel CEE Art. Award 2003. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro von Henkel CEE unterstützte das Unternehmen auch eine Ausstellung in seinem Heimatland. Nachdem seine Werke im Sommer 2004 bereits in Vilnius, Litauen, ausgestellt wurden, sind diese nun von 1. bis 30. Jänner 2005 auch in Hainburg zu bewundern.

"Gemalte" Fotografie

Der 44-jährige litauische Maler und Fotograf Vidmantas Ilciukas überzeugte die Henkel CEE Art.Award Jury mit der außerordentlich komplexen visuellen Qualität seiner eingereichten Arbeiten. "Er zeigt einen Ansatz mit der Fotografie umzugehen, der über die 'klassische' Doppelbelichtung weit hinaus reicht und zugleich ohne Einsatz des Computers auskommt: Daher gelingt ihm eine Durchdringung von malerischen und fotografischen Qualitäten, die durchaus neu und einzigartig sind", begründete die Jury-Sprecherin Dr. Monika Faber, Kuratorin der Fotosammlung der Albertina, die Entscheidung.
Die Vielschichtigkeit seiner Bilder basiert auf einer psychologischen und einer technischen Komponente, spielt mit Wahrnehmungsphänomenen ebenso wie mit den Möglichkeiten von Film und Kamera. Ilciukas legt mehrere Fotografien übereinander, die in räumlichen und zeitlichen Abständen entstanden sind. Diese Aufnahmen werden simultan erlebt, aber nicht als jeweils eigene Einheit, sondern als unauflösliche Menge vieler Informationen, die zusammen dann einen Eindruck von wogender Masse, schwebender Fülle, leichter und doch dicht gepackter Bewegung erzeugen. Die Bilder sind zugleich unzweifelhaft fotografisch - und halten ebenso deutliche Assoziationen mit Malerei bereit: Die gebrochenen Umrisslinien und die vielen kleinen Farbflächen erinnern an die Formensprache von Kubismus und Pointilismus.

Henkel CEE im Überblick
Henkel Central Eastern Europe ist in Mittel- und Osteuropa die Nummer 1 bei Klebstoffen und Haarkosmetik sowie eine starke Nummer 2 im Waschmittelbereich. Auch im Technologies-Bereich ist Henkel die Nummer 1 in der Region. Zu den bekanntesten Henkel-Marken in der Region zählen Loctite, Pattex, Schwarzkopf, Poly, Fa, Silan und Persil. 2003 erwirtschaftete das Unternehmen mit 7.700 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,027 Milliarden Euro.